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Wirtschaftlichkeit flacher Dächer

Das begrünte Dach ist nicht nur etwas für Gartenfans, sondern auch für Sparer. Das Flachdach erweist sich als ausgesprochen ökonomisch. Nicht zuletzt deshalb, weil die Dachbegrünung in immer mehr Kommunen finanziell gefördert wird. Eine bundesweite Regelung gibt es allerdings noch nicht. Zum Teil werden Dachbegrünungen als Beitrag zum Umweltschutz direkt gefördert. Möglich ist aber auch, dass Sie weniger Abwassergebühren zahlen müssen, weil Gründächer einen Beitrag zur Flächenentsiegelung leisten. Vor dem Bau eines Flachdachhauses sollten Sie sich daher umfassend über Fördermöglichkeiten in Ihrer Stadt informieren. Auf den Seiten des Deutschen Dachgärtnerverbandes finden Sie eine Liste mit Städten, die begrünte Dächer in der einen oder anderen Form fördern.

Beispielhaft für die Förderung von Dachbegrünungen sind die Städte Münster und Stuttgart. Die Stadt Münster unterstützt private Bauherren mit 15,34 Euro pro Quadratmeter Gründach. Außerdem gibt es dort Vorteile bei der Zahlung der Regenwassergebühr. Wer sein Dach begrünt, zahlt nur noch 20 Prozent der Regenwassergebühr, also statt 38 Cent pro Quadratmeter nur noch 8 Cent.

In Stuttgart beträgt der Zuschuss 50 Prozent der tatsächlichen Kosten für eine Begrünung, max. jedoch ca. 17,90 Euro je Quadratmeter Vegetationsfläche. Diese Beispiele zeigen, dass es sich in jedem Fall lohnt, nach Förderungsmöglichkeiten zu fragen. Diese Beispiele zeigen, dass es sich in jedem Fall lohnt, nach Förderungsmöglichkeiten zu fragen.

Das Gründach spart aber auch noch auf andere Art bares Geld: Es dämmt besser als herkömmliche Dächer. Auf diese Weise bleibt die Wärme im Haus, anstatt draußen zu verpuffen - Heizkosten werden gespart. Gleichzeitig sorgt die dämmende Funktion des Gründachs für einen besseren Schallschutz.


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