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Klimawandel und Bedeutung für die Architektur

Expertenrunde zum Thema Klimawandel und Stadtplanung: von links. Kay Rosansky, Architekt, Andrea Gebhard, Geschäftsführerin der BUGA 2005, Paul-Hermann Bauder, Vorstandsvorsitzender des vdd, Kurt Michels, Zentralverband des Deutschen Dachdeckerhandwerks, Dr. Rainer Henseleit, Geschäftsführer des vdd, Prof. Dr. Dr. Peter Höppe, Bio-Meteorologe und Leiter des Bereiches GeoRisikoForschung der Münchener Rück, Anneliese Elsner, Werbung und PR, ICOPAL GmbH, Fritz Hämmerle, Vorstand Fachvereinigung Bauwerksbegrünung e.V., Simone Hesse, Öffentlichkeitsarbeit vdd.

Der vdd Industrieverband Bitumen-Dach- und Dichtungsbahnen e.V. führt in Form von Expertengesprächen schon seit 2001 Diskussionen über den Klimawandel. Teilnehmer waren Klimaforscher, Architekten, Planer, Industrie und Handwerk. So bietet dies eine optimale Plattform zum Austausch zwischen Wissenschaftlern einerseits und am Bau Beteiligten andererseits.

Vor knapp zehn Jahren waren letztere noch skeptisch, dass der Klimawandel, sollte es ihn tatsächlich geben, tatsächlich ihre Arbeit maßgeblich beeinflussen würde. Heute zeigen Institutionen wie die Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen (DGNB), welche Verantwortung auf Architekten und Industrie liegt.
Die erste Energieeinsparverordnung (EnEV) trat im Februar 2002 in Kraft und sorgte für Wärmeschutz auf der einen Seite und energiesparende Anlagentechnik auf der anderen Seite. Die verschiedenen alternativen Energiegewinnungsmöglichkeiten werden entsprechend staatlich unterstützt. Gerade in den letzten Jahren gewann die solare Energiegewinnung auf Dächern und Fassaden ein verstärktes Interesse.
Heute setzt vor allem die DGNB einen Anreiz, noch besser zu bauen als es der Staat vorschreibt. Mit dem Zertifizierungssystem der DGNB wird der gesamte Gebäudezyklus ganzheitlich und performanceorientiert betrachtet. Dabei werden alle Felder des nachhaltigen Bauens berücksichtigt, von der Entstehung und der Wahl der Baumaterialien bis zur Langzeitbetrachtung inklusive Wartungsarbeiten oder Sanierungsmöglichkeit.


Doch während bei hochdotierten Bauvorhaben namhafte Architekturbüros im Wettstreit um die nachhaltigsten Konzepte stehen, werden bei bestehenden Gebäuden die energetischen Sanierungen nicht immer strategisch geplant. Vor der Optimierung der technischen Heizungsanlagen oder gar der alternativen Energiegewinnung ist in jedem Fall der Wärmeschutz zu berücksichtigen. Ein weiterer Aspekt für das zukunftssichere Bauen ist die Wahl hochwertiger Baumaterialien, die den steigenden Belastungen stand halten können.
Dies spiegelt sich auch in den Absatzzahlen der Bitumenbahn-Industrie von 2009 wider. Nicht nur bei extravaganten Neubauten fällt die Wahl bei den Abdichtungsmaterialien häufig auf hochwertige Bitumenbahnen, auch bei der Sanierung stehen Hochwert-Bahnen an erster Stelle. Aufgrund ihres viskoelastischen Verhaltens halten die Bahnen extremen Temperaturschwankungen stand. Dies ist gerade bei sommerlichen Hagelschlägen relevant. Bei großer Hitze können auf dem Dach Temperaturen bis 100°C entstehen, die durch Hagel plötzliche Abkühlung erhält. Zudem sind die Bahnen perforationssicher und schützen das Dach auch bei großen Hagelkörnern, die durch den Klimawandel immer häufiger auftreten. Die Qualität polymermodifizierter Bitumenbahnen lässt sich direkt an den technischen Eigenschaften der Bahnen, insbesondere den thermischen und mechanischen Eigenschaften, ablesen. Mehr zu Produktkennzeichnungen.